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Schritt für Schritt zurück ins Mittelalter

Schritt für Schritt zurück ins Mittelalter

von Nationalrat Walter Wobmann, Gretzenbach (SO), publiziert am 13. Februar 2006 im SVP-Pressedienst

Jeden Tag muss die Schweizer Bevölkerung via Medien die Feinstaub-Hysterie über sich ergehen lassen. Einschneidende Massnahmen gegen den Privatverkehr werden gefordert und teilweise schon (Tempo 80) völlig überstürzt umgesetzt. Mittels gross angelegter Kampagne wird eine Studie für die Einführung von Road Pricing (Srassenzoll) veröffentlicht. Zweifellos, eine neue Gross-Offensive gegen den motorisierten Verkehr ist eröffnet worden! 

Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes und der Sicherheit wird krampfhaft versucht, in völlig kopfloser Art und Weise den privaten Strassenverkehr abzuwürgen, ohne auch nur die geringsten Alternativen aufzuzeigen, geschweige denn stichhaltige Beweise zu liefern. Nachdem vor zwanzig Jahren die inzwischen als Riesenlüge entlarvte Geschichte des Waldsterbens erfunden wurde, war es nachher der Co2 Ausstoss und das Ozonloch. Heute nun muss der Feinstaub für absurde Forderungen rotgrüner Kreise herhalten.

Tatsache ist: Seit 1980 sind durch die technische Entwicklung die Emissionen beim Motorfahrzeugverkehr folgendermassen gesunken: Kohlenwasserstoffe (HC) um Faktor 7, Kohlenmonoxyd (CO) um Faktor 5 und Feinstaubpartikel (PM 10) um mehr als Faktor 4. Die Frage sei nun wirklich erlaubt, welcher andere Bereich soviel für den Umweltschutz getan hat wie die Motorfahrzeugindustrie und die Fahrzeughalter, notabene auf eigene Kosten, also ohne Steuergelder. Nun, gerade die markante Reduktion des Feinstaubausstosses (PM 10) lässt aufhorchen, wenn man die derzeitige Diskussion um den Feinstaub beobachtet. Also, obwohl die Fahrzeuge heute viel umweltschonender ausgerüstet sind, soll die Umweltbelastung angeblich höher sein als vor 25 Jahren? Zudem ist es eine Tatsache, dass der gesamte Feinstaubausstoss seit 1950 um fast die Hälfte (!) reduziert wurde, und ein grosser Teil dieser Reduktion durch die technische Entwicklung beim motorisierten Verkehr erzielt wurde. Da stellt sich die berechtigte Frage: „Für wie dumm wird eigentlich der Normalbürger gehalten?“ Warum hört man nichts vom Feinstaubausstoss beim öffentlichen Verkehr oder bei den Flugzeugen oder auch in vielen weiteren Bereichen? Den Feinstaub gibt es schon seit Urzeiten, sei es natürlich bedingt, oder verursacht durch den Menschen mit der Erfindung des Feuers. Das Spiel ist schnell durchschaut! Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes wird versucht, knallharte Umverteilungspolitik beim Verkehr zu betrieben. Das Gleiche trifft auch auf das kürzlich via grossem Mediengetöse vorgestellte Road Pricing zu. Damit wird verlangt, dass für die Zufahrt zu bestimmten Städten und Ortschaften ein Strassenzoll bezahlt werden sollte, nach dem Prinzip, wer bezahlt, darf das Auto benützen. Dann spielt also die Umweltbelastung keine Rolle mehr. Auch dieses Spiel ist für den Normalbürger schnell durchschaut. Laut Bundesamt für Strassen würde Road Pricing gegen 500 Millionen Franken in die Staatkassen bringen. Als staatliche Milchkuh wäre also der Strassenverkehr gerade noch recht - Feinstaub hin oder her!

Scheinbar träumen gewisse rotgrüne „Möchtegern-Vögte“ immer noch vom Mittelalter, als die gnädigen Herren hoch zu Ross unterwegs waren und das gewöhnliche Volk zu Fuss durch den Dreck stapfen musste. Schritt um Schritt zurück ins Mittelalter…

Fazit: Der private Verkehr leistet seit Jahren seinen Beitrag für eine bessere Umwelt wie kaum ein anderer Bereich. Die technische Entwicklung im Motorfahrzeugsektor läuft hin zu immer mehr umweltschonenden Fahrzeugen. Und das ist gut so. Dieser Weg muss konsequent weiter beschritten werden. Staatliche Abzockerei und wirtschaftszerstörende und freiheitsberaubende Reglementierungen müssen aber mit aller Kraft bekämpft werden.