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10 Jahre seit 9/11

10 Jahre seit 9/11

Referat von Walter Wobmann, Nationalrat, Gretzenbach, Präsident "Egerkinger Komitee", anlässlich der Medienkonferenz vom 8. September 2011.

Am 11. September jähren sich zum zehntenmal die furchtbaren Terroranschläge von New York. Aus diesem Grund will das Egerkinger Komitee auf die vergangenen zehn Jahre Rückblick halten und über in Vorbereitung stehende Vorhaben orientieren.

Die Anschläge von New York haben der Weltöffentlichkeit brutal vor Augen geführt, welches unglaubliche Gewaltpotential in religiösen Fanatikern stecken kann. Plötzlich mussten Sicherheitsvorkehrungen weltweit massiv erhöht werden, teilweise sogar bis zur Einschränkung der persönlichen Freiheit einzelner Personen. Trotzdem blieben die New Yorker Anschläge nicht Einzelfälle; die Islamisten verübten danach weitere Terroranschläge in der ganzen Welt – mit insgesamt Tausenden von Todesopfern.

Auch Europa betroffen

Europa blieb davon nicht verschont, wie die Beispiele Spanien und England zeigen. In Europa ist der politisch-radikale Islam unverkennbar auf dem Vormarsch – auch in der Schweiz. Sein Symbol ist das Minarett. 

In den Jahren 2005/2006 wurden auch in der Schweiz mehrere Baugesuche für die Erstellung von Minaretten gestellt. Das Minarett als Machtsymbol für den politischen Islam, für die Durchsetzung von Scharia-Recht auch in der Schweiz, löst verständlicherweise grossen Widerstand bei der Bevölkerung aus. Besorgte Bürgerinnen und Bürger fanden sich zusammen im «Egerkinger Komitee» und lancierten – nachdem Einsprachen gegen das Minarett von Wangen bei Olten resultatlos geblieben waren – die Volksinitiative für ein Bauverbot von Minaretten. 

Klares Abstimmungsresultat

Die Minarettverbots-Initiative hiess das Schweizer Stimmvolk am 29. November 2009 mit einem Ja-Anteil von 57,5 Prozent deutlich gut. 1‘534‘054 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben der Initiative zugestimmt. Nie zuvor hat eine Volksinitiative derart grosse Zustimmung erfahren. 

Im Vorfeld der Abstimmung über diese Initiative wurden mehrere hundert Veranstaltungen mit insgesamt Tausenden von Teilnehmern durchgeführt. Trotz des zweifellos umstrittenen Themas verliefen all diese Anlässe friedlich – bei bemerkenswert hohem Diskussionsniveau. Die direkte Demokratie bewies ihre Funktionsfähigkeit und ihre Stärke. 

Weltweites Echo

Das Ja zum Minarettverbot in der Schweiz löste im übrigen Europa grosse Signalwirkung aus. Viele besorgte Menschen erkannten, dass man sich gegen die zunehmende Islamisierung wehren kann. In der Folge beschlossen Frankreich und Belgien ein Burkaverbot, was früher kaum denkbar gewesen wäre.

Den schleichenden Einzug von Scharia-Recht in unsere Rechtsordnung gilt es unter allen Umständen zu verhindern. Ehrenmorde, Zwangsehen, Züchtigung, Steinigung usw. dürfen bei uns niemals toleriert werden. Solch unmenschliches Parallel-«Recht» hat in der Schweiz nichts zu suchen. Unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung haben wir über Jahrhunderte aufgebaut – an ihr darf niemals gerüttelt werden.