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Vor den Problemen weglaufen

Vor den Problemen weglaufen

Die Protestaktion einer kleinen Gruppe von Jungbürgerinnen und Jungbürgern, welche die 1. August-Feier in Gretzenbach nach der Ansprache von Nationalrat Walter Wobmann verlassen hat, war offensichtlich vorbereitet. Spontaner Protest sieht anders aus. Da waren sich viele Teilnehmende der Gretzenbacher 1.-August-Feier einig.

Die Rede von Nationalrat Walter Wobmann (man kann sie im Internet im vollen Wortlaut nachlesen >>zur Festansprache) war eine typische 1. August-Rede eines profilierten SVP-Mannes. Sie enthielt beide wichtigen Elemente einer 1. August Rede, nämlich über die Parteigrenzen hinaus „allgemeinverträgliche Passagen“ und Aussagen, denen man durchaus entnehmen konnte, welcher Partei der Redner angehört. Deswegen stellt in Gretzenbach ja auch jedes Jahr eine andere Partei den Festredner.

Wobmann sprach über den allgemeinen Zustand des Landes und beleuchtete drei Problemkreise detailliert, darunter die Einwanderung. Keine der Äusserungen von Nationalrat Wobmann war in irgend einer Form fremdenfeindlich. Vielmehr entsprachen alle Aussagen, die freundlicherweise auch in einer Zeitung wiedergegeben wurden, der Realität. Hier die Fakten:

Zwischen 1980 und 2008 hat die Zahl der in der Schweiz lebenden Ausländer um mehr als 756'000 zugenommen. Die Zahl der Schweizer ist gleichzeitig um rund 610'000 gestiegen. Dies entspricht ungefähr der Anzahl Ausländer, die in dieser Zeit eingebürgert wurden. Damit ist die Gesamtbevölkerung in der Schweiz aufgrund der Einwanderung in 28 Jahren um 1,4 Millionen Menschen angestiegen. Diese Entwicklung darf man wohl oder übel als „Überflutung der Schweiz“ bezeichnen.

Wobmann hat Recht. Viele dieser Ausländer bringen es nicht fertig, unsere Gesetze zu befolgen. Hier die Zahlen: Die Zahl ausländischer Straftäter betrug 2009 bei vorsätzlicher Tötung 59%, bei Entführung 56%, bei Vergewaltigungen 62% und beim Handel mit Betäubungsmitteln 59%.

Man kann nun die Augen vor der Realität verschliessen und vor ihr davon laufen, so wie das wenige Jungbürger und ihre Eltern getan haben. Das bringt mit Sicherheit nichts. Oder man kann die Probleme wenigstens als Realität hinnehmen, wenn man schon nicht bereit ist, sie zu lösen.

Nationalrat Wobmann ist es gewohnt, dass in seinem Wohnort Gretzenbach von der politischen Gegnerschaft durchschnittlich alle drei Jahre mal wieder etwas gegen ihn lanciert wird. Aber das gehört offenbar zum politischen Alltag und hat ihm auf seinem Weg in den Nationalrat nie geschadet – im Gegenteil. Dass Nationalrat Walter Wobmann an der 1. August-Feier nicht direkt zu den Jungbürgern sprach lag daran, dass sein Parteikollege, Gemeinderat und Bürgerrat Werner Ramel, den Gelöbnisakt mit den Jungbürgern durchführte und man die inhaltliche Aufteilung vorher abgesprochen hatte. Doch den Teil für die Jungbürger haben die Weggelaufenen halt nicht mehr mitbekommen.

Medienmitteilung der SVP Gretzenbach vom 3. August 2010

Weitere Auskünfte:
Gemeinderat und Bürgerrat Werner Ramel,
Präsident SVP Gretzenbach,
Tel. 062 849 90 62