Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

KONTAKTADRESSE

Nationalrat
Walter Wobmann

Sagigass 9
5014 Gretzenbach
Telefon: 079 435 45 61
info@walter-wobmann.ch

POLITISCHE HALTUNG, DARGESTELLT IM SMARTSPIDER

Motocross-Petition eingereicht

Motocross-Petition eingereicht

Medienmitteilung von der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz, Präsident Walter Wobmann, vom 16. Juni 2008 

14'400 Unterschriften für gesunden Menschenverstand

Bild vergrössernBild vergrössernEs scheint ein Grundübel unserer Zeit zu sein, alles und jedes zu verbieten oder zu „verreglementieren“. Die Hundehaltung, das Fischereipatent, Rauchverbote, der Kampf gegen Offroader, die Schützen und jetzt Motocross-Veranstaltungen – es scheint Leute zu geben, die unermüdlich das Leben anderer Menschen bestimmen, verändern oder beschneiden wollen. 

Todesstoss für den Motocross-Sport

Jüngstes Beispiel: Das Amt für Raumplanung des Kantons Solothurn verlangt, dass die Gelände, auf denen im Kanton Solothurn Motocross-Rennen stattfinden, ab 2009 als Spezialzonen ausgeschieden werden. Als Begründung werden „Bodenschäden“ angeführt. Üblicherweise finden Motocross-Veranstaltungen auf Landwirtschaftsland statt. Die Solothurner Beamten verlangen allen Ernstes, dass ein Grundstück, welches bestenfalls einmal im Jahr für eine Motocross-Veranstaltung genutzt wird, umgezont werden muss. Sie wissen ganz genau, dass niemand die langen Planungsverfahren und hohen Kosten für eine Umzonung in Kauf nimmt. Mit anderen Worten: Die Solothurner Beamten nehmen das Sterben des Motocross-Sports nicht nur in Kauf, sie versetzen ihm den Todesstoss. 

Petition eingereicht

Damit es nicht soweit kommt, wurden am 16. Juni beim Solothurner Rathaus 14'400 Unterschriften der Petition „gegen die Diskriminierung des Motocross-Sports“ eingereicht. Lanciert wurde diese Petition von der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz (FMS), welcher der solothurnische SVP-Nationalrat Walter Wobmann als Präsident vorsteht. Die Petitionäre sind der Auffassung, dass für die vom Kanton Solothurn vorgesehenen extremen Sonderauflagen sowohl die gesetzlichen Grundlagen, wie auch die stichhaltige Begründung fehlen. 

Druck auch aus dem Kantonsparlament

Im solothurnischen Kantonsparlament wurde aus den Reihen der FdP-Fraktion ein Vorstoss eingereicht, mit dem 19 Kantonsräte heikle Fragen zum Thema „faktisches Verbot von Motocross-Veranstaltungen im Kanton Solothurn“ stellen. 

Hat der Kanton Solothurn etwas gegen Motocross?

Warum werden Radquer-Veranstaltungen, Pferde Concours, Open-Airs, Turn- und Schwingfeste sowie Pontonier-Wettkämpfe nicht mit denselben Auflagen konfrontiert, wie der Motocross-Sport? Diese offensichtliche Ungleichbehandlung wird von den Motorradsportlern als in höchstem Masse diskriminierend empfunden. Insbesondere die jungen Nachwuchsfahrer, die im Familienverbund eine Freizeitbeschäftigung leben, fühlen sich vom Staat verraten. Bleibt zu hoffen, dass der Kanton Solothurn noch über einen Funken gesunden Menschenverstand verfügt und von dieser neuen Regelung absieht. Und es bleibt zu hoffen, dass andere Kantone gar nicht erst auf die Idee kommen, solch diskriminierenden und einschneidenden Massnahmen zu verordnen.