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Neujahrsbrief

Neujahrsbrief

Das Glück kann man nicht zwingen, aber man kann es wenigstens einladen.
(Attila Hörbiger)

Liebe Verwandte, Freunde und Bekannte 

Im nun zu Ende gehenden Jahr steckt die Welt in einer der grössten Finanzkrisen der Geschichte. Die Kombination von "Leben auf Pump", krankhafter Habgier, der verfehlten Globalisierung (alles weltweit verknüpfen wollen) führte schliesslich zum Desaster. Es ist zu hoffen, dass daraus die notwendigen Lehren gezogen werden. Auch wenn der Auslöser in den USA zu suchen ist, sind entsprechende Fehlentwicklungen leider auch in der Schweiz deutlich erkennbar. Denn "Leben auf Pump" nimmt auch bei uns laufend zu, und zwar nicht nur bei den Privatpersonen, nein, sogar der Staat macht es mit der seit Jahren praktizierten Verschuldung vor. Bei den Sozialwerken läuft es mit übertriebenen Forderungen und Missbräuchen auch in die gleiche Richtung. Grundsätzlich sollte jeder Mensch wieder mehr persönlichen Freiraum haben, um aus dem Leben etwas Sinnvolles zu machen, was schliesslich der ganzen Gesellschaft zu Gute käme. Zu den Stärken der Schweiz zählen unter anderem die vielseitige Struktur mit den vielen Klein- und Mittelberieben, sowie die direkte Demokratie mit der grösstmöglichen Mitbestimmung des Volkes. Beides ist aber zunehmend in Gefahr. Einerseits werden diese Betriebe immer mehr mit bürokratischen Auflagen und steigenden Abgaben belastet, und anderseits wird versucht, unsere direkte Demokratie zunehmend mit fiesen Tricks auszuhebeln, dies unter dem Deckmantel von angeblichem Völkerrecht und Staatsverträgen. Der Versuch, zustande gekommene Volksinitiativen für ungültig zu erklären, muss uns alle sehr nachdenklich stimmen. 

Im kommenden Jahr finden im Kanton Solothurn wieder Gesamterneuerungswahlen statt, d.h. im Vierjahresrhythmus wird von der Gemeindebehörde, dem Kantonsrat bis hin zum Regierungsrat alles neu gewählt. All den vielen Kandidierenden, welche sich hier für den Dienst für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen, gebührt ein kräftiges Dankeschön. Zusammen mit einer möglichst hohen Wahlbeteiligung der Stimmberechtigten kann so eine lebendige Demokratie aufrechterhalten werden, und wir können auf diese Weise die Entwicklung unserer Gesellschaft weiterhin selber mitgestalten. Dazu müssen wir dringend Sorge tragen.

Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr – und bitte nicht vergessen, das Glück immer wieder einzuladen!

Nationalrat Walter Wobmann, Gretzenbach